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Interaktive Wanderkarte

Zustiege zur Olpererhütte

Direkter Zustieg

STRECKENVERLAUF
Schlegeisspeicher (1.795 m) entlang am Riepenbach auf Weg Nr. 502 zur Olpererhütte (2.389 m) - Aufstieg: 600 Hm

GEHZEIT
ca. 1 ½ Stunden

WEGEKATEGORIE - ROT
Stetig ansteigender schmaler, aber nicht ausgesetzter Weg mit ständiger wunderbarer Aussicht auf die Gletscherriesen des Zillertaler Hauptkamms wie Großer Möseler, Schwarzenstein, Hochfeiler sowie Hochferner und auf den Schlegeisspeicher (markiert).

BESCHREIBUNG

vom Parkplatz die Straße entlang des Stausees in südwestlicher Richtung über den Riepenbach - kurz dahinter führt nach rechts (nordwestlich) der Weg erst durch Wald und über Serpentinen durch Latschen entlang des Bachverlaufs zügig empor - im freien Gelände Überquerung des Riepenbaches - weiter über Grashänge nördlich hinauf, zuletzt in Kehren zu der bereits seit längerem sichtbaren Hütte.

 


Zustieg über Neumarkter Runde

STRECKENVERLAUF
Schlegeisspeicher (1.795 m) auf der Neumarkter Runde auf Weg Nr. 535 zum Unterschrammachkar (2.300 m) weiter über Weg-Nr. 502 zur Olpererhütte (2.389 m) - Aufstieg: 650 Hm

GEHZEIT
ca. 3 ½ Stunden

WEGEKATEGORIE - ROT
Stetig ansteigender, aber nicht ausgesetzter Weg - der Neumarkter Panoramaweg bietet immer wieder herrliche Ausblicke auf den Schlegeisspeicher und auf die umliegenden Gipfel, auch der Aufstieg durch das Unterschrammachkar lässt tief blicken (markiert).

BESCHREIBUNG
Vom Parkplatz die Straße entlang des Stausees in südwestlicher Richtung ca. 1,5 km zum Zamsergrund -  von dort durch Latschen südwestlich auf dem Steig 535 das Unterschrammachkar hinauf - beim Zusammentreffen mit dem Weg 502 zunächst auf diesem nördlich, später östlich und wieder nördlich auf dem Panorama-Höhenweg zur Olpererhütte.


Zustieg über Friesenberghaus

STRECKENVERLAUF
Schlegeisspeicher (1.795 m) auf dem Weg Nr. 532 über Friesenbergalm (2.036 m) zum Friesenberghaus (2.498 m), weiter über Berliner Höhenweg (Weg Nr. 526) auf 2.600 m und weiter zur Olpererhütte (2.389 m) - Aufstieg: 830 Hm

GEHZEIT
ca. 4 ½ Stunden

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Leichter Aufstieg; keine ausgesetzten Stellen (markiert).

BESCHREIBUNG
Vom Parkplatz am Schlegeisspeicher an der Dominikushütte vorbei durch einen wunderschönen Zirbenwald zur Friesenbergalm, dann in das Lapenkar - der Weg führt nun rechts durch den Talkessel in Serpentinen zum Friesenberghaus – von hier nun westwärts kurz hinab zum Friesenbergsee und steil in Kehren bergan zum Berliner Höhenweg - hier hält man sich links und wandert aussichtsreich, leicht fallend zur Olpererhütte.

Gipfeltouren

Riepenkopf 2.905 m

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) – Riepenkopf (2.905 m) – Olpererhütte (2.389 m) - Aufstieg: 520 Hm

GEHZEIT
ca. 3 ½ Stunden

WEGEKATEGORIE - ROT
Hüttengipfel unterhalb des Olperer-Massivs - Gipfeltour ohne ausgesetzte Stellen; leichte Kletterei (Schwierigkeitsgrad I) auf den letzten Metern zum Gipfel; Hin- und Rückweg identisch (markiert).

BESCHREIBUNG
Ab der Hütte folgt man dem Weg nördlich Richtung "Olperer" – dieser verläuft zuerst leicht ansteigend und ohne Schwierigkeiten bis dieser sich gabelt und westlich in ein grobes Blockfeld verläuft – von der Gabelung erreicht man den Südgrat, der rechts zum Olperer hinauf führt – am Grad angekommen, wendet man sich nach Süden und steigt ein paar Meter wieder ab, bevor es in einer leichten Kletterei ca. 10 m hinauf zum Gipfelplateau geht – dort angekommen hat man einen herrlichen Blick auf die Umgebung der Olpererhütte, auf die Gletscher des Hochfeilers und des Zillertaler Hauptkamms.


Hoher Riffler 3.231 m

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) – über Berliner Höhenweg (Weg Nr. 526) zum Friesenberghaus (2.477 m) - Aufstieg zum Hohen Riffler (3.231 m) – Abstieg zum Friesenberghaus (2.477 m) - über Berliner Höhenweg (Weg Nr. 526) zurück zur Olpererhütte (2.389 m) – Aufstieg: 850 Hm

GEHZEIT
ca. 7 - 8 Stunden (hin und retour)

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Sehr schöne und vor allem im Herbst auch einsame mittelschwere Tour über den Südsüdostgrat auf den Hohen Riffler -  der normalerweise schneefreie Anstieg weist einige leichte Kletterstellen auf, die auch im Abstieg zurückgelegt werden - allerdings gute Konzentration und Kondition erforderlich (markiert).

BESCHREIBUNG
Von der Olpererhütte über die Hängebrücke ostwärts auf dem Berliner Höhenweg bis oberhalb des Friesenbergsee – an der Gabelung folgen wir nicht dem Weg zur Friesenbergscharte sondern steigen in steilen Kehren zum Friesenbergsee und Friesenberghaus ab- weiter zuerst nördlich, dann mehr in östlicher Richtung in den breiten Sattel am Beginn des Gratanstieges zum Hohen Riffler - vom Sattel auf dem vorerst breiten, mit Geröll bedeckten Gratrücken aufwärts, dabei weicht man einer Plattenlage links über eine grasbewachsene Zone aus - über den breiten Grat bis etwa 3.000 m, wo er sich einschnürt - mit etwas Kletterei steigt man über das grobblockige Gelände höher, je nach Wegwahl direkt am Grat mit Stellen bis Schwierigkeitsgrad II, in den seitlichen Flanken leichter bis Schwierigkeitsgrad I, teilweise markiert - der Grat geht bald wieder in einen etwas mühsamen Geröllhang über, der schließlich im Südwestgrat mündet, über ihn zum nahen Gipfel - der Abstieg und Rückweg zur Olpererhütte erfolgt auf demselben Weg.


Olperer 3.476 m

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) – Riepenkar – Olperer (3.476 m) - zurück zur Olpererhütte – Aufstieg: 1.090 Hm

GEHZEIT
ca. 4 Stunden zum Gipfel

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Anspruchsvolle Hochtour - Klettern im II. Schwierigkeitsgrad - (Gletscher-/Hochtourenausrüstung zur Sicherung am Felsgrat - der Olperer hat mit seinem pyramidenförmigen Gipfelaufbau ein markantes Erscheinungsbild. Dadurch und durch seine geografische Dominanz gegenüber seinen Nachbargipfeln ist er ein beliebter Aussichtsberg. Der Weg von der Olpererhütte aus ist auch heute noch der Normalweg und leichteste Anstieg. 

BESCHREIBUNG
Ab der Hütte folgt man dem Weg nördlich Richtung "Olperer" – dieser verläuft zuerst leicht ansteigend und ohne Schwierigkeiten bis dieser sich gabelt und westlich in ein grobes Blockfeld verläuft – von der Gabelung erreicht man den Südgrat, der rechts zum Olperer hinauf führt - er führt zunächst über Blockwerk und den Südostgrat bis zum etwa 30° geneigten Firnfeld Schneegupf - über dieses anfangs noch flache, später aber steile Schnee- bzw. Eisfeld auf einen fast waagrechten Schneegrat - auf dem Schneegrat bis zum Anfang der Felsen – von hier über leichtes Felsgelände links (westwärts) halten bis zum Beginn der Seilversicherung. Diese führt dann auf den eigentlichen SO-Grat (ENDE der SEILVERSICHERUNG!!) - ab hier in ungesichertem Gelände, teilweise etwas ausgesetzt am Grat entlang bis zu einem markanten Felsturm, diesen umgeht man rechts (Schwierigkeitsgrad II) - weiter in wenigen Minuten zum Gipfel - der Abstieg erfolgt nun wieder über die Aufstiegsroute, das heißt über den Südostgrat.


Petersköpfl 2.677 m

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) – über Berliner Höhenweg (Weg Nr. 526) zum Friesenberghaus (2.477 m) – Aufstieg zum Petersköpfl (2.677 m) – vom Friesenberghaus (2.477 m) über Berliner Höhenweg (Weg Nr. 526) zur Olpererhütte (2.389 m)

GEHZEIT
ca. 5 - 6 Stunden (hin und retour)

WEGEKATEGORIE - ROT
Leichte Tour - keine ausgesetzten Stellen - Hin- und Rückweg identisch -das Petersköpfl ist ein magischer Ort mit einer ganzen Armee von Steinmännern - diese steinerne (Un)Ordnung erzeugt eine geheimnisvolle Stimmung, einen "Mystischen Garten", für die das Petersköpfl bekannt ist. 

BESCHREIBUNG
Von der Olpererhütte über die Hängebrücke ostwärts auf dem Berliner Höhenweg bis oberhalb des Friesenbergseees – an der Gabelung folgen wir nicht dem Weg zur Friesenbergscharte sondern steigen in steilen Kehren zum Friesenbergsee ab und kurz zur Friesenberghaus auf - weiter zuerst nördlich, dann mehr in östlicher Richtung in den breiten Sattel am Beginn des Gratanstieges zum Hohen Riffler - von hier aus auf das nahe Petersköpfl - der Abstieg und Rückweg zur Olpererhütte erfolgt auf demselben Weg.


Schrammacher 3.411 m

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) - über Weg-Nr. 502 zum Unterschrammachkar (2.300 m) - weiter auf dem Wipptaler Höhenweg (Weg Nr. 528) zum Ameiskopf (2.466 m) – auf Moränenwall durch Oberschrammach zum Schrammacher (3.411 m) – Aufstieg: 1.200 Hm 

GEHZEIT
ca. 6 Stunden zum Gipfel

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Mittelschwere Hochtour - Klettern im II. Schwierigkeitsgrad - Gletscher-Hochtourenausrüstung - es besteht eine erhöhte Steinschlaggefahr unterhalb der Schrammacherwände.

BESCHREIBUNG
Wir folgen von der Olpererhütte aus der Neumarkter Runde - diese verläuft in südlicher Richtung von der Hütte weg und weist kaum Höhenunterschiede auf – nach dem Abstieg ins Unterschrammachkar folgen wir der Beschilderung zum Pfitscherjochhaus – auf dem Höhenweg umrunden wir den Ameiskopf – dann über Geröll rechts auf einen Moränenwall, der sich vom Hauptkamm ostwärts herabzieht und das Oberschrammachkees im Osten begrenzt – man ersteigt den flacheren Teil des Blockrückens, etwa 2.770 m – über diesen auf den oberen Teil des Oberschrammachkees – über Firn (Vorsicht Spalten) südwestwärts ansteigend gegen die Oberschrammachkarscharte im Südgrad des Schrammachers - durch die Rinne auf den Südgrad und in schöner Blockkletterei über den Grad empor – eine Wandstufe (Schwierigkeitsgrad II) muss man unterhalb des Gipfels noch überwinden – dann kurz empor zum kleinen Gipfelkreuz des Schrammacher - der Abstieg und Rückweg zur Olpererhütte erfolgt auf demselben Weg.


Fußstein 3.381m

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) – Fußstein (3.381 m) – Olpererhütte (2.389 m) – Aufsteig: 1.000 Hm

GEHZEIT
ca. 4 Stunden zum Gipfel

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Mittelschwere Hochtour - Klettern im II. Schwierigkeitsgrad - normale Gletscher-Hochtourenausrüstung - der Fußstein ist an zwei Seiten von Gletschern umgeben: Nördlich liegt der Olpererferner, südöstlich das Unterschrammachkees.

BESCHREIBUNG
Die leichteste Route auf den Fußstein (Schwierigkeitsgrad I) führt von der Olpererhütte über die Südostseite – von der Hütte durch das steile, schrofendurchsetzte Riepenkar westwärts empor und über Blockhänge und einen Rücken auf das Unterschrammachkees – über den zerklüfteten Gletscher (man hält sich in dessen Mitte) in Richtung auf den Gipfel des Fußstein empor – durch eine schon von weitem sichtbare Rinne (45°) über Schnee und brüchige Schrofen empor auf den Südgrat, den man in einer Scharte zwischen Haupt- und südlichem Nebengipfel erreicht – in der Ostseite des Gipfelaufbaues empor zum höchsten Punkt – wenn die Rinne unbegehbar ist, kann man aus ihrem unteren Teil nach rechts hinaus über unschwierige Felsen zum Gipfel aufsteigen - der Abstieg und Rückweg zur Olpererhütte erfolgt auf demselben Weg.


Gefrorene Wandspitzen 3.286m bzw. 3.270m

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) – über Berliner Höhenweg (Weg Nr. 526) Richtung Friesenberghaus – Gefrorene Wandspitzen (3.286 m bzw. 3.270 m) - Olpererhütte (2.389 m) – Aufstieg: 880 Hm

GEHZEIT
ca. 3 Stunden zum Gipfel

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Mittelschwere Hochtour - Klettern im I. Schwierigkeitsgrad - normale Gletscher-Hochtourenausrüstung - die Spitzen sind die höchsten Punkte des Sommer-Skigebiets Hintertuxer Gletscher und können seit dem Ende der 1990er Jahre von Hintertux aus lückenlos mit Luftseilbahnen und Liften erreicht werden, was sie zu einem beliebten Ziel für Tagesausflügler macht.

BESCHREIBUNG
Von der Olpererhütte über die Hängebrücke ostwärts auf dem Berliner Höhenweg bis der Steig auf ca. 2.600 m seinen höchsten Punkt erreicht und sich nach Norden wendet – weglos westwärts zum Friesenbergkees, das man auf ca. 2.850 m betritt – über den Gletscher (einige Spalten möglich) auf den obersten Teil des Nordostgrats und über ihn zum Gipfel - der Abstieg und Rückweg zur Olpererhütte erfolgt auf demselben Weg.

Rundwege

Neumarkter Runde

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) - über Weg-Nr. 502 zum Unterschrammachkar (2.300 m), weiter auf der Neumarkter Runde auf Weg Nr. 535 zum Schlegeisspeicher (1.795 m) - entlang am Riepenbach auf Weg Nr. 502 zur Olpererhütte (2.389 m) – Aufstieg: 650 Hm

GEHZEIT
ca. 5 Stunden

WEGEKATEGORIE - ROT
Tour ohne Schwierigkeiten mit seinem ungewöhnlich schönen Ausblick zum See und der umliegenden Berglandschaft; keine ausgesetzten Stellen.

BESCHREIBUNG
Wir folgen von der Olpererhütte aus der Neumarkter Runde - diese verläuft in südlicher Richtung von der Hütte weg und weist kaum Höhenunterschiede auf – nach dem Abstieg ins Unterschrammachkar folgen wir links dem Unterschrammachbach talwärts, zunächst absteigend parallel zum Bach – weiter durch Latschen bis zum Schlegeisspeicher – am Stausee nach 500 m links (nordöstlich) – der Weg erst durch Wald und über Serpentinen durch Latschen entlang des Bachverlaufs zügig empor - im freien Gelände Überquerung des Riepenbaches - weiter über Grashänge nördlich hinauf, zuletzt in Kehren zu der bereits seit längerem sichtbaren Hütte.


Rundtour über Friesenberghaus

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) – über Berliner Höhenweg (Weg Nr. 526) zum Friesenberghaus (2.477 m) - weiter auf dem Weg Nr. 532 zum Schlegeisspeicher (1.795 m) - entlang am Riepenbach auf Weg Nr. 502 zur Olpererhütte (2.389 m) – Anstieg: 650 Hm

GEHZEIT
ca. 5 ½ Stunden

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Tour ohne Schwierigkeiten; keine ausgesetzten Stellen.

BESCHREIBUNG
Von der Olpererhütte über die Hängebrücke ostwärts auf dem Berliner Höhenweg bis oberhalb des Friesenbergseees – an der Gabelung folgen wir nicht dem Weg zur Friesenbergscharte, sondern steigen in steilen Kehren zum Friesenbergsee ab und kurz zur Friesenberghaus auf – vom Friesenberghaus in Serpentinen hinab in den Talkessel und zur Friesenbergalm – durch wunderschöne Zirbenwälder weiter bergab zur Dominikushütte und zum Schlegeisspeicher - vom Parkplatz die Straße entlang des Stausees in südwestlicher Richtung über den Riepenbach - kurz dahinter führt nach rechts (nordwestlich) der Weg erst durch Wald und über Serpentinen durch Latschen entlang des Bachverlaufs zügig empor - im freien Gelände Überquerung des Riepenbaches - weiter über Grashänge nördlich hinauf, zuletzt in Kehren zu der bereits seit längerem sichtbaren Hütte.


Rundtour über Pfitscherjochhaus

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) - über Weg-Nr. 502 zum Unterschrammachkar (2.300 m) - weiter auf Weg Nr. 528 zum Pfitscherjochhaus (2.248 m) - von dort über Weg Nr. 524 zum Schlegeisspeicher (1.795 m) und entlang am Riepenbach auf Weg Nr. 502 zur Olpererhütte (2.389 m) – Aufstieg: 900 Hm

GEHZEIT
ca. 7 Stunden

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Tour auf schmalen Fels- und Felsblockwegen mit wenigen ausgesetzten Stellen.

BESCHREIBUNG
Wir folgen von der Olpererhütte aus der Neumarkter Runde - diese verläuft in südlicher Richtung von der Hütte weg und weist kaum Höhenunterschiede auf – nach dem Abstieg ins Unterschrammachkar folgen wir der Beschilderung zum Pfitscherjochhaus – auf dem Höhenweg umrunden wir den Ameiskopf und laufen auf schmalen Pfaden Richtung italienischer Grenze – nach der Überschreitung des Zamser Baches ist noch ein kurzer Aufstieg zum Pfitscherjochhaus zu bewerkstelligen – von hier in steilen Serpentinen auf der Almstraße auf dem Steig 524 hinab zur Lavitzalm und weiter parallel zum Zamser Bach bis zum Schlegeisspeicher - am Stausee nach 500 m links (nordöstlich) – der Weg erst durch Wald und über Serpentinen durch Latschen entlang des Bachverlaufs zügig empor - im freien Gelände Überquerung des Riepenbaches - weiter über Grashänge nördlich hinauf, zuletzt in Kehren zu der bereits seit längerem sichtbaren Hütte.


3. und 4. Etappe der Zillertaler Runde

STRECKENVERLAUF
3. Etappe: Friesenberghaus - Olpererhütte
Friesenberghaus (2.477 m) weiter über Berliner Höhenweg (Weg Nr. 526) auf 2.600 m und weiter zur Olpererhütte (2.389 m) - Aufstieg: 150 Hm
4. Etappe: Olpererhütte – Furtschaglhaus
Olpererhütte (2.389 m) – Abstieg auf Weg Nr. 502 zum Schlegeisspeicher (1.795 m) – vorbei am Zamsgatterl und weiter auf Weg Nr. 502 entlang des Schlegeisseeufers zum Furtschaglhaus (2.295 m) – Aufstieg: 500 Hm

GEHZEIT
ca. 5 - 6 Stunden (hin und retour)

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Die Zillertaler Runde bzw. der Berliner Höhenweg führt durch das Herz des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen – von der Gamshütte bis zur Karl-von-Edel-Hütte. Gewaltige Ausblicke in die vergletscherte Hochgebirgswelt erwarten die Bergwanderer ebenso wie wunderbare Einblicke in die Naturschönheiten dieser hochalpinen Landschaft. Der Höhenweg ist ein anspruchsvoller Weg für erfahrene Bergwanderer. Wer sich die gesamte Strecke vornimmt, legt in etwa einer Woche mehr als 70 Kilometer zurück und überwindet 6.700 Höhenmeter. 

Die Tagesetappen des Höhenwegs führen entlang bestehender Wege und Steige im alpinen und hochalpinen Gelände. Es wurde bewusst darauf geachtet, dass keine Gletscher zu überqueren und keine Felspassagen mit Seil zu klettern sind. Dennoch dürfen alpine Gefahren nicht unterschätzt werden. Eine gute Bergausrüstung, Ausdauer und Trittsicherheit sind in jedem Fall erforderlich, bei einzelnen Etappen ist auch Schwindelfreiheit notwendig! Achtung: Im Juni und Juli können noch Schneereste in den Übergängen liegen.

BESCHREIBUNG
3. Etappe: Friesenberghaus - Olpererhütte
vom Friesenberghaus kurz westlich hinab, über den Abfluss des Friesenbergsees hinweg und dann in steilen Kehren hinauf bis in eine Höhe von 2.600 m, wo sich der Weg teilt - bei der Gabelung nach links abzweigen - wie auf einer Aussichtsterrasse setzt sich der Weg gemütlich Richtung Süden fort - kurz vor der Hütte nochmals kurzer Abstieg auf 2.400 m hinab und waagrecht über Wiesen hinüber zur Olpererhütte

4. Etappe: Olpererhütte – Furtschaglhaus
Zunächst steil hinab, dann südlich nahezu eben über Wiesen und den Riepenbach hinweg - nun in Serpentinen und auf gutem Weg zum Schlegeisspeicher hinab - an der Uferstraße nach rechts und gleich nach dem großen Parkplatz über die Brücke und nach links zur Jausenstation Zamsgatterl - von dort weiter auf der Fahrstraße bis zum Ende des Speichers und über den Bach hinweg zur Gabelung des Fahrweges - hier nach rechts und etwa 1 km leicht ansteigend auf das Schlegeiskees zu, bis der Hüttenzustieg nach links (östlich) abzweigt - in vielen Kehren den steilen Hang zwischen Wasserleklamm und Furtschaglbach hinauf, zuletzt über mäßig ansteigende Wiesen zum Furtschaglhaus.


Olperer Randonnée

STRECKENVERLAUF
Geraerhütte (2.324 m) – Tuxer Joch Haus (2.313 m) – Friesenberghaus (2.477 m) – Olpererhütte (2.389 m) – Geraerhütte (2.324 m)  - Aufsteig: 1.500 Hm

GEHZEIT
ca. 19 Stunden in 4 bis 5 Tagesetappen

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Olperer Randonnée - eine hochalpine Bergwanderung durch das Olperer-Massiv und die Zillertaler Alpen in ca. 4 - 5 Tagesetappen. Egal, auf welcher Hütte die Tour beginnt, der Kreis schließt sich immer am Ausgangspunkt. Auf der Tour wird ein Höhenunterschied von ca. 1.500 m bewältigt und es muss mit einer Gesamtgehzeit von ca. 19 Stunden gerechnet werden. Je nach Witterung ist der Rundweg von Mitte Juni bis zur Schließung der Hütten (ca. Ende September) begehbar. Nur für geübte Bergwanderer empfehlenswert, entsprechende Ausrüstung, Kondition und Schwindelfreiheit wird vorausgesetzt.

Übergänge

Tuxer Joch Haus über Friesenbergscharte

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) – über Berliner Höhenweg (Weg Nr. 526) Richtung Friesenberghaus (2.477 m), weiter zur Friesenbergscharte (2.912 m) - Abstieg zum Spannagelhaus (2.531 m) - Tuxer Joch Haus (2.313 m) im Tuxertal

GEHZEIT
ca. 6 Stunden

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Der Aufstieg zur Friesenbergscharte ist im oberen Bereich für ein kurzes Stück sehr steil und mit Drahtseilen und Klammern gesichert - dementsprechend ausgesetzt. Der Abstieg zum Spannagelhaus verläuft zwar nicht mehr, wie noch auf vielen Karten eingezeichnet, mit Gletscherquerungen, dafür aber zum Teil weglos, jedoch sehr gut markiert, über grobes Blockwerk.

BESCHREIBUNG
Von der Olpererhütte über die Hängebrücke ostwärts auf dem Berliner Höhenweg bis oberhalb des Friesenbergsees – an der Gabelung folgen wir dem Weg zur Friesenbergscharte – wir folgen weiter dem Weg Nr. 526 in steilen Serpentinen hinauf zur Friesenbergscharte - der Aufstieg zur Friesenbergscharte ist im oberen Bereich für ein kurzes Stück sehr steil und mit Drahtseilen und Klammern gesichert – nach Erreichen der Scharte steigen wir unterhalb des Hohen Riffler und der Gefrorene Wandspitzen über Blockwerk steil bergab – der gut markierte Weg wird nach unten hin flacher und es geht im Auf und Ab über weitere Geröllfelder – in Sichtweite der Hütte überqueren wir auf einer Hängebrücke einen Gletscherbach und steigen teils über Treppen einen schmalen Pfad aufwärts – bald weitet sich der Pfad zu einem Fahrweg, dem wir bis zum Spannaglehaus folgen, später weiter abwärts über befestigte Wege und Gegenanstieg zum Tuxer Joch Haus


Tuxer Joch Haus über Riepensattel

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) – Riepensattel (3072m) - Abstieg zum Spannagelhaus (2.531 m) - Tuxer Joch Haus (2.313 m) im Tuxertal

GEHZEIT
ca. 5 - 6 Stunden

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Mittelschwere Hochalpintour - Gletscher-Hochtourenausrüstung

BESCHREIBUNG
Ab der Hütte folgt man dem Weg nördlich Richtung "Olperer" – dieser verläuft zuerst leicht ansteigend und ohne Schwierigkeiten bis dieser sich gabelt und westlich in ein grobes Blockfeld verläuft – von der Gabelung erreicht man den Südgrat – er führt zunächst über Blockwerk und den Südostgrat bis zum Firnfeld - nordostwärts über den Ferner weglos abwärts zum Riepensattel über das Gefrorene-Wandspitzen-Kees zum Spannaglehaus, später weiter abwärts über befestigte Wege und Gegenanstieg zum Tuxer Joch Haus


Friesenberghaus

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) – über Berliner Höhenweg (Weg Nr. 526) zum Friesenberghaus (2.477 m)

GEHZEIT
ca. 2 Stunden

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Sehr schöne und einfache Hüttenwanderung!

BESCHREIBUNG
Von der Olpererhütte über die Hängebrücke ostwärts auf dem Berliner Höhenweg bis oberhalb des Friesenbergsees – an der Gabelung folgen wir nicht dem Weg zur Friesenbergscharte sondern steigen in steilen Kehren zum Friesenbergsee ab und kurz zur Friesenberghaus auf.


Geraerhütte über Alpeiner Scharte

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) – über Weg Nr. 502 über Alpeiner Scharte (2.957 m) – Abstieg zur Geraerhütte (2.324 m) - Aufsteig: 600 Hm

GEHZEIT
ca. 4 Stunden

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Eine hochalpine Bergwanderung am  Olperer-Massiv - nur für geübte Bergwanderer empfehlenswert, entsprechende Ausrüstung, Kondition und Schwindelfreiheit wird vorausgesetzt.

BESCHREIBUNG
Wir folgen von der Olpererhütte aus der Neumarkter Runde - diese verläuft in südlicher Richtung von der Hütte weg und weist kaum Höhenunterschiede auf - bis zum Unterschrammachkar (ca. 90 Minuten). Hier wird rechts oben die Alpeiner Scharte als niedrigster Übergang zwischen Schrammacher (links), sowie Fußstein und Olperer (rechts) sichtbar. Man folgt der Markierung geradeaus Richtung Scharte. Hier ist eine Wasserrinne zu queren, die bei dem Unwetter am 26.08.2012 tief ausgewaschen wurde. Auf der anderen Seite sieht man die Wegmarkierungen, muss aber einige Höhenmeter absteigen, um die Rinne sicher überschreiten zu können. Im oberen Bereich wird ein kleiner Bach auf glatten Felsplatten überquert, diese Stelle ist mit einem Seil gesichert. Nach links geht es jetzt den Schutthang unterhalb der Scharte hinauf, über Blöcke erreicht man einen auffälligen Felskopf mit großem Steinmann. Von dort steigt man durch steileres Gelände mit rutschigem, feinem Geröll zur Scharte auf.

Aus der Scharte steigt man zunächst über steilen Schutt ab, immer rechts unterhalb der großen Felswand, und erreicht die Reste des Bergwerks, mit vergittertem Stolleneingang, den Resten einer Seilbahn und den Grundmauern der Baracken. Von hier kann man bereits die Geraer Hütte sehen, zu der man jedoch noch lange über die flachen Geröllfelder absteigt.


Pfitscherjochhaus über Unterschrammachkar

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) - über Weg-Nr. 502 zum Unterschrammachkar (2.300 m) - weiter Weg Nr. 528 zum Pfitscherjochhaus (2.248 m) – Aufstieg: 400 Hm

GEHZEIT
ca. 4 Stunden

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Tour auf schmalen Fels- und Felsblockwegen mit wenigen ausgesetzten Stellen.

BESCHREIBUNG
Wir folgen von der Olpererhütte aus der Neumarkter Runde - diese verläuft in südlicher Richtung von der Hütte weg und weist kaum Höhenunterschiede auf – nach dem Abstieg ins Unterschrammachkar folgen wir der Beschilderung zum Pfitscherjochhaus – auf dem Höhenweg umrunden wir den Ameiskopf und laufen auf schmalen Pfaden Richtung italienischer Grenze – nach der Überschreitung des Zamser Baches ist noch ein kurzer Aufstieg zum Pfitscherjochhaus zu bewerkstelligen.


Furtschaglhaus über Berliner Höhenweg

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) – Abstieg auf Weg Nr. 502 zum Schlegeisspeicher (1.795 m) – vorbei am Zamsgatterl und weiter auf Weg Nr. 502 entlang des Schlegeisseeufers zum Furtschaglhaus (2.295 m) – Aufstieg: 500 Hm

GEHZEIT
ca. 4 Stunden

WEGEKATEGORIE - ROT
Die Zillertaler Runde bzw. der Berliner Höhenweg führt durch das Herz des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen – von der Gamshütte bis zur Karl-von-Edel-Hütte. Gewaltige Ausblicke in die vergletscherte Hochgebirgswelt erwarten die Bergwanderer ebenso wie wunderbare Einblicke in die Naturschönheiten dieser hochalpinen Landschaft. Der Höhenweg ist ein anspruchsvoller Weg für erfahrene Bergwanderer. Wer sich die gesamte Strecke vornimmt, legt in etwa einer Woche mehr als 70 Kilometer zurück und überwindet 6.700 Hm. 

Die Tagesetappen des Höhenwegs führen entlang bestehender Wege und Steige im alpinen und hochalpinen Gelände. Es wurde bewusst darauf geachtet, dass keine Gletscher zu überqueren und keine Felspassagen mit Seil zu klettern sind. Dennoch dürfen alpine Gefahren nicht unterschätzt werden. Eine gute Bergausrüstung, Ausdauer und Trittsicherheit sind in jedem Fall erforderlich, bei einzelnen Etappen ist auch Schwindelfreiheit notwendig! Achtung: Im Juni und Juli können noch Schneereste in den Übergängen liegen.

BESCHREIBUNG
Zunächst steil hinab, dann südlich nahezu eben über Wiesen und den Riepenbach hinweg - nun in vielen Serpentinen und auf gutem Weg zum Schlegeisspeicher hinab - an der Uferstraße nach rechts und gleich nach dem großen Parkplatz über die Brücke und nach links zur Jausenstation Zamsgatterl - von dort weiter auf der Fahrstraße bis zum Ende des Speichers und über den Bach hinweg zur Gabelung des Fahrweges - hier nach rechts und etwa 1 km leicht ansteigend auf das Schlegeiskees zu, bis der Hüttenzustieg nach links (östlich) abzweigt - in vielen Kehren den steilen Hang zwischen Wasserleklamm und Furtschaglbach hinauf, zuletzt über mäßig ansteigende Wiesen zum Furtschaglhaus.


Fernwanderweg München - Venedig

STRECKENVERLAUF
10. Etappe: Tuxer Joch Haus – Olpererhütte
Tuxer Joch Haus (2.313 m) - Spannagelhaus (2.531 m) – auf Weg Nr. 526 zur Friesenbergscharte (2.912 m) - weiter Richtung Friesenberghaus (2.477 m) - über Berliner Höhenweg (Weg Nr. 526) zur Olpererhütte (2.389 m) – Aufstieg: 490 Hm
11. Etappe: Olpererhütte – Stein
Olpererhütte (2.389 m) – auf Weg Nr. 502 zum Unterschrammachkar (2.300 m) – weiter auf Weg Nr. 528 zum Pfitscherjochhaus (2.248 m) – Abstieg nach Stein (1.565 m) – Aufstieg: 460 Hm

 

GEHZEIT
10. Etappe: ca. 6 Stunden 11. Etappe: ca. 5 ½ Stunden

WEGEKATEGORIE
Viele Wege führen über die Alpen. Neben den europäischen Fernwanderwegen gibt es vor allem auch die klassischen Alpenpässe wie den Brenner, über die schon seit Jahrhunderten die Menschen das Gebirge durchquert haben. Was ist das Besondere am Traumpfad, wie in Ludwig Graßler das erste Mal in seinem Buch "Zu Fuß über die Alpen" beschrieben hat? Was macht seinen Reiz aus? Die Antwort ist einfach: er führt an vielen der landschaftlich schönsten Stellen der Ostalpen vorbei, vermeidet weitestgehend die allzu verschandelten Stellen der Alpen und bringt einen trotzdem in relativ kurzer Zeit (28 Wandertage) über die Alpen von München an die Adria.

BESCHREIBUNG
Aus dem nur 500 m hoch gelegenen Inntal steigt man in den nächsten Tagen hinauf zur Friesenbergscharte, mit fast 3.000 m der höchste Punkt des Traumpfads. Trotz der großen Höhe ist aber keine Gletscherausrüstung und auch keine Eiserfahrung nötig. Die Eisflächen des Tuxer Gletscher und des Olperer Massivs umgeht man bei dieser Tour. Nach einer Übernachtung in der Olpererhütte überschreitet man die Staatsgrenze nach Italien. Früher war diese Grenze gut bewacht, am Pfitscherjoch stand sogar ein Grenzhaus. In den Zeiten des Schengener Abkommens und des Euros bemerkt man aber nur noch an den Straßenschildern, dass man Österreich verlassen hat.

 


Olpererüberschreitung

STRECKENVERLAUF
Olpererhütte (2.389 m) – Riepenkar – Olperer (3.476 m) - Wildlahnerscharte  (3.254 m) – Skigebiet Hintertux - Aufstieg: 1.090 Hm

GEHZEIT
ca. 8 - 9 Stunden

WEGEKATEGORIE - SCHWARZ
Anspruchsvolle Hochtour (vergletschert) - der Aufstieg über den SO-Grat ist leichter als der Nordgrat und mit Klammern und Stahlseil entschärft - der Nordgrat ist mit Eisenklammern gut versichert - mit Halbseil und Expressen kann man an den Klammern gut laufend sichern - so ist der Grat ein IIer, frei wäre es manchmal deutlich schwerer - die ersten Meter zum Grat hinunter sind recht steil (35°), Steigeisen und Pickel erforderlich - der Gletscher ab der Wildlahnerscharte dient auch als Skigebiet, man bewegt sich also prinzipiell im gesicherten Gelände. Trotzdem Vorsicht vor Spalten! – Gletscher-Hochtourenausrüstung

BESCHREIBUNG
Ab der Hütte folgt man dem Weg nördlich Richtung „Olperer“ – dieser verläuft zuerst leicht ansteigend und ohne Schwierigkeiten, bis dieser sich gabelt und westlich in ein grobes Blockfeld verläuft – von der Gabelung erreicht man den Südgrat, der rechts zum Olperer hinauf führt - er führt zunächst über Blockwerk und den Südostgrat bis zum etwa 30° geneigten Firnfeld Schneegupf - über dieses anfangs noch flache, später aber steile Schnee- bzw. Eisfeld auf einen fast waagerechten Schneegrat - auf dem Schneegrat bis zum Anfang der Felsen - von hier über leichtes Felsgelände links (westwärts) halten bis zum Beginn der Seilversicherung. Diese führt dann auf den eigentlichen SO-Grat (ENDE der SEILVERSICHERUNG!!) - ab hier in ungesichertem Gelände, teilweise etwas ausgesetzt am Grat entlang bis zu einem markanten Felsturm, diesen umgeht man rechts (Schwierigkeitsgrad II) - weiter in wenigen Minuten zum Gipfel - der Abstieg erfolgt nun über den Nordostgrat - man steigt dann immer direkt am Grat ab - dabei helfen einige Eisenklammern - kurz bevor man die Wildlahnerscharte erreicht, verlässt man den Grat nach links (Westen) und steigt über ein steiles Schneefeld ab. In die Scharte und über die Schipiste des Hintertuxer Gletschers in den breiten Riepensattel zwischen Olperer und Gefrorene Wandspitzen. Aus dem Sattel in südlicher Richtung über das Große Riepenkees absteigen, bis man wieder den Weg Nr. 502 erreicht.

Klettergarten

Klettergarten Olpererhütte

STRECKENVERLAUF
Klettergarten bei der Olpererhütte (2.389 m)

GEHZEIT
ca. ½ Stunde zum Klettergarten

CHARAKTER
Unterschiedliche Kletterschwierigkeitsgrade - Kletterausrüstung inkl. Sitzgurt, Helm und Seilen erforderlich!

KLETTERROUTEN
1. TRAUMPFEILER (V/VI)
2. WEG DER FREUNDE (VI/VII-)
3. VIA STEFANIE (V/V+)
4. VIA KATHARINA (noch nicht bewertet)
5. CONVERSATION (noch nicht bewertet)
6. JEVES GOT DÜ EICHN (VIII) 12ZH 27m
7. VIA MANU (IV) 6ZH 18m
8. PLATTENDIAGONALE (VII und VI) 9ZH 20m

BESCHREIBUNG
Im Sommer 2009 kamen Katharina und Helli auf die Idee, in der Nähe der Olpererhütte einen Klettergarten einzurichten. Ein geeigneter Felsen wurde links oberhalb der Hütte auch schnell gefunden. Nach kurzer Planung folgte die eigentliche Arbeit mit dem Einbohren der Routen, der sich die Beiden auch gleich annahmen. Im Laufe des Sommers folgte so Route für Route im steilen Granit. Eine der schönsten Klettereien befindet sich im unteren Teil der Wand, eine überhängende Route, genannt der Traumpfeiler. Eine etwas leichtere Route, im IV Schwierigkeitsgrat, befindet sich im oberen Wandteil, nämlich die "Via Manu". Diese wurde vor  allem zu Ehren des jungen Hüttenwirtes errichtet und soll ein Ansporn sein, zwischen dem Kochen auch mal klettern zu gehen. Aber ganz egal, in welcher der inzwischen 8 Routen man klettert, das Schönste daran ist das einzigartige Panorama auf den Alpenhauptkamm mit den wunderbaren 3000ern. Auch für diesen Sommer haben sich die Beiden wieder Einiges vorgenommen. Es sollen noch einige Routen an anderen Felswänden entstehen.